Richtig massieren – Tipps

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Eine wohltuende und entspannende Massage ist wohl das schönste Geschenk, was man seinem Partner bereiten kann; nicht nur in der kalten Winterzeit. Viele von uns leiden unter Verspannungen und Blockaden – eine richtig ausgeführte Massage ist in vielen Fällen sehr hilfreich. Doch nicht nur bei Rückenschmerzen kann eine Massage äußerst wohltuend sein, auch bei Nervosität, Angstzuständen oder Stress hat sich diese Therapie bereits bestens bewährt.

Die Vorbereitung

Damit sich der Partner bei einer Massage richtig entspannen kann, ist es wichtig, für das richtige Klima zu sorgen. Hierfür sollte der Raum wohlig warm sein, denn wenn man friert, nützt auch die beste Massage nicht viel. Beide Partner sollten sich entspannen und wenn möglich die Probleme des Alltags für die kommenden Minuten vergessen. Für eine entspannende Rückenmassage sollte der richtige Untergrund geschaffen werden; ein Bett eignet sich hier besonders gut. Allerdings sollte die Matratze nicht zu weich sein. Entspannende Musik im Hintergrund kann für eine zusätzliche harmonische Atmosphäre sorgen.

Die Massage

Beginnen sollte jede Massage mit der so genannten Effleurage – so werden leichte Streichungen über den gesamten Rücken bezeichnet, welche auf die kommende Massage vorbereiten. Mit diesen Streichungen kann man auch das Öl gut auf dem Rücken verteilen. Auch zum Ende einer jeden Massage wird diese Effleurage gerne angewandt.

Bei einer Massage des Rückens sollten natürlich auch der Nacken und der Kopf nicht außer Acht gelassen werden. Gerade im Nacken sitzen häufig schmerzhafte Verspannungen und Kopfschmerzen sind nach einer leichten Kopfmassage oft verflogen. Ist man mit dem Partner sehr vertraut, kann natürlich auch das Gesäß in die Massage einbezogen werden. Gegen eine dann folgende erotische Massage ist bei vertrauten Personen sicher nichts einzuwenden. Ganz entspannend wirkt auch eine Fußmassage – zudem sitzen hier viele Reflexzonenpunkte, welche verschiedene Partien des Körpers ansprechen und so gezielt Beschwerden lindern können.

Der Rücken kann wahlweise mit kreisenden, knetenden oder streichenden Bewegungen bearbeitet werden. Wer schon etwas sicherer ist, kann auch die so genannte Klopftechnik verwenden. Wichtig ist es, nie die Wirbelsäule direkt zu bearbeiten, sondern immer nur links und rechts von dieser zu massieren. Auch im Bereich der Nieren ist besondere Vorsicht geboten.

Beim Bearbeiten der einzelnen Muskeln des Rückens wird man sicher Verspannungen oder Verhärtungen spüren; diese kann man dann gezielt kneten, bis sie sich vielleicht sogar lösen. Ganz entscheidend für eine gelungene Massage ist es auch, ständig Körperkontakt zu halten. Nur so fühlt der Massierte sich wirklich wohl.

Es gibt die verschiedensten Massagetechniken. Bevor man sich an die schwierigen Techniken wagt, sollte man jedoch zunächst die klassische Massage beherrschen, welche auch als Schwedische Massage bezeichnet wird. Streich- und Knetbewegungen bilden die Grundlage dieser Massage. Zu beachten ist, dass die Streichbewegungen immer in Richtung des Herzens ausgeführt werden. Durch diese Streichungen wird die Muskulatur entspannt, während die Muskeln durch das Kneten gedehnt werden. Zudem wird durch das Reiben und Kneten eine bessere Durchblutung der Muskulatur erreicht.

Wer diese klassische Massage beherrscht, kann sich nun eventuell auf exotische Massagetechniken wie die Lomi Lomi Massage, die Druck- oder auch die Klangmassage spezialisieren, denn auch diese wirken bei Rückenbeschwerden wahre Wunder.

Eine Massage sollte in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten dauern; in dieser Zeit werden die besten Ergebnisse erzielt.

Das passende Öl

Unabdingbar für eine gelungene Massage ist das geeignete Massageöl. Nur mithilfe eines Öls können die Hände gut über den Rücken gleiten. Im Fachhandel sind verschiedene Arten von Ölen erhältlich. Hier sind der Fantasie beziehungsweise den persönlichen Vorlieben nahezu keine Grenzen gesetzt. Zu beachten ist, dass jede Duftrichtung eine andere Wirkung auf den Organismus hat. Sesam-, Mandel- und Kokosöl eignen sich für eine entspannende Partnermassage übrigens am besten.

Wann besser nicht massieren?

So wohltuend eine Massage auch ist, in einigen Fällen ist davon doch abzusehen. Dies ist beispielsweise beim Beginn einer Schwangerschaft der Fall und auch bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen kann eine Massage mehr schaden als nutzen. Gleiches gilt für Venenleiden wie der Thrombose.

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