Verliebt in einen anderen Mann

Für viele Frauen wird es erst dann zur Wirklichkeit, wenn es sie selber betrifft. Doch genau das kann jederzeit passieren, dass sich eine Frau in einen anderen Mann verliebt. Steckt sie gerade in einer an sich glücklichen Partnerschaft, so kann dies weit reichende Folgen haben.

In der heutigen, schnelllebigen Zeit kommt die schnelle Verliebtheit immer öfter vor. Ein netter Blick oder ein freundliches Gespräch können bereits die Weichen für Verliebte neu stellen. Oftmals findet die Frau den neuen Kontakt am Arbeitsplatz. Hier taucht ein sympathischer neuer Kollege auf, und schon ist es um sie geschehen. Doch nicht nur am Arbeitsplatz, auch in der Freizeit kann die neue Liebe wie ein Blitz aus heiterem Himmel einschlagen. Dagegen sind die meisten Menschen einfach machtlos.

Besteht bei der Frau bereits eine an und für sich glückliche Beziehung und sie verliebt sich trotzdem in einen anderen Mann, so ist die Ursache häufig eben doch in der bestehenden Beziehung zu finden. Unerfüllte Wünsche, Streit über Kleinigkeiten und allgemeine Unzufriedenheiten können die Partnerschaft uninteressant machen. Das neue Gegenüber wirkt dagegen neu, frisch und fast schon unverbraucht. Hier winken der Frau Spannung und zu entdeckendes „Neuland“ entgegen. Auch wenn die eigentliche Beziehung von beiden Partnern als glücklich und ausgewogen bezeichnet wird, können versteckte Wünsche stets unausgesprochen bleiben. Bei der neuen Liebe kann die Frau sich vielleicht endlich gehen lassen und erfährt so eine ganz neue Lebenseinstellung und Lebensart.

Einige Frauen sind bestrebt, ihre bestehende Beziehung unter allen Umständen beizubehalten. Häufig sind bereits Kinder geboren, die gesamte Familie ist im Prinzip glücklich miteinander. Nur wenige Frauen wagen tatsächlich den Schritt weg von der behüteten Familie in absolutes Neuland. Doch ist dieser Schritt immer öfter im Nachhinein gesehen eine Erleichterung. Denn die unerfüllten und unausgesprochenen Dinge in der festen Beziehung zu ihrem Mann lassen die Frau oft nicht mehr locker. Sie wünscht sich den Idealzustand mit der neuen Liebe immer mehr herbei und erträgt die heile Familienidylle nur noch schwer.

Ein erster Schritt in Richtung Trennung ist ein klares, offenes Gespräch. Allen Beteiligten hilft hier nur absolute Offenheit. Es sollte nichts verheimlicht werden, da sonst vermeidbare Streitigkeiten aufkommen könnten. Das erste offene Gespräch muss in jedem Fall zwischen den beiden festen Partnern geführt werden. Hier ist die Frau im Zugzwang, sie muss dem Mann ihre Gefühle deutlich machen, ohne ihn zu verletzen. Ein ruhiger Ort, möglichst nicht mit den Kindern im Nebenraum, kann hier helfen. Auch können Schlichter anwesend sein, welche bei aufkommendem Streit sofort eingreifen könnten. Voraussetzung bei jedem Gespräch ist allerdings, dass die Frau ihren Mann nicht betrogen hat. Denn in diesem Fall wäre ein Streit absolut gerechtfertigt und vorprogrammiert.

Im Allgemeinen können Gespräche dieser Art mit positiven Worten begonnen werden. Wer beispielsweise direkt am Anfang kundtut, dass es ihm leid tut, hat direkt bessere Chance, Gehör zu finden. Die Frau muss aber auch damit rechnen, auf absolutes Unverständnis zu stoßen. Nicht jeder Mann kann sich in die Gefühlswelt der Frau hineinversetzen. Die meisten Männer werden in ihrer Ehre und in ihrem Stolz gekränkt sein und dementsprechend reagieren. Die Frau sollte ihrem Partner hier den Freiraum lassen, dass er sich aus dem Gespräch entfernt. Viele Männer können durch etwas Abstand besser nachdenken und klare Gedanken fassen. Wichtig ist, dass das Gesprächsende weitestgehend harmonisch verläuft. Die Verabschiedung wie auch eine eventuelle Trennung sollten möglichst im Einvernehmen geschehen, was besonders bei Kindern wichtig ist.

Ein Trennungsgespräch sollte in jedem Fall nur dann stattfinden, wenn die Frau die feste Absicht hat, sich zu trennen und mit dem neu gefundenen Partner eine Beziehung aufzubauen. Sollte dies nicht so sein, muss sie versuchen, den neuen Mann so gut es geht zu vergessen. Viele Frauen möchten ihre bestehende Beziehung um jeden Preis erhalten, gerade dann, wenn bereits Kinder vorhanden sind. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn sie für ihren Mann oder Partner noch genügend Gefühle besitzt.

Es entstehen nun zwei Möglichkeiten, wie die Frau sich verhalten könnte. Zum einen kann sie ihrem Partner direkt reinen Wein einschenken und ihm von der neuen Verliebtheit erzählen. Hiermit riskiert sie jedoch eine Trennung durch ihren Partner, große Streitigkeiten sowie den Verlust ihrer Glaubwürdigkeit. Denn der Partner wird sich fragen, ob sie ihn wirklich liebt, wenn sie sich doch „mal eben“ in einen anderen verliebt hat. Andererseits kann der Partner natürlich von der Offenheit und Ehrlichkeit der Frau überrascht und beeindruckt sein. Hier kann die Frau auf Verständnis hoffen. Auch wenn die erste Zeit nach der Beichte recht holprig und ungewohnt sein wird, finden beide Partner nach einer gewissen Zeit doch wieder zueinander. Die andere Möglichkeit ist, dem Partner erst nach überstandener Verliebtheit von dieser zu erzählen. Hierbei gilt es allerdings zu beweisen, dass diese wirklich überwunden ist und der neue Mann komplett aus dem Leben verbannt wurde. Auch riskiert die Frau hier, dass der Mann ihr nicht mehr vertraut, weil sie ihn über einen mitunter recht langen Zeitraum belogen hat.

Eine letzte Möglichkeit ist, dem Mann gar nichts von der Verliebtheit in den neuen Mann zu erzählen. So wird die bestehende Beziehung nicht belastet, und es entstehen keine Unsicherheiten im Umgang miteinander. Doch nahezu jeder Frau wird die Belastung der Lüge irgendwann zu viel. Entweder kommt die Sache durch einen Zufall ans Licht weil sich jemand verplappert, oder der Mann kommt der Frau durch Ungereimtheiten oder sonstige Auffälligkeiten ans Licht. In jedem Fall ist es besser, dem Mann direkt oder zumindest nach einiger Zeit reinen Wein einzuschenken. Denn jede Frau sollte ihren Mann so behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchte.

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