Beziehungsunfähig – Ursachen für Beziehungsunfähigkeit

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Die Beziehungsunfähigkeit stellt eine ernst zu nehmende Problematik dar. Die Ursachen sind häufig tief im Unterbewusstsein verwurzelt. Der Grat zwischen Beziehungsangst und tatsächlicher Beziehungsunfähigkeit ist schmal. Während sich die Ängste vor einer festen Bindung durchaus überwinden oder lindern lassen, leiden beziehungsunfähige Menschen unter einem schwer wiegenden Problem, das selbstständig nur schwer zu lösen ist.

Eine partnerschaftliche Bindung erfordert bestimmte Voraussetzungen und Fähigkeiten von beiden Seiten. Vertrauen, Kompromissbereitschaft und Offenheit sind wichtige Grundlagen einer funktionierenden Liebesbeziehung. Dabei spielt gegenseitiges Empathievermögen eine zentrale Rolle – sich in den anderen hinein versetzen, seine Bedürfnisse erkennen und respektieren. Eine feste Beziehung bringt Verpflichtungen und Verbindlichkeiten mit sich. Je länger die Bindung andauert, desto enger wird sie. Zumindest ein Partner wünscht sich wahrscheinlich irgendwann, dass sich das Zusammensein weiter entwickelt, auf die nächste Ebene getragen wird. Dies sind normale Bestandteile einer intakten zwischenmenschlichen Beziehung.

Beziehungsunfähige Menschen sind nicht in der Lage, eine enge Bindung aufrecht zu erhalten. Dies ist ihnen selbst oft gar nicht in vollem Maße bewusst. Sie haben sich nicht aktiv dazu entschieden, keine feste Beziehung einzugehen. Im Gegenteil, sie sehnen sich nach Liebe und Nähe, sind unentwegt auf der Suche nach dem Glück. Gleichzeitig sind sie jedoch unfähig, sich voll und ganz auf einen Menschen einzulassen und wechseln ihre Partner meist häufig. Sie sind nicht bereit, Kompromisse einzugehen, verhalten sich egoistisch, stellen die eigenen Bedürfnisse über die des Partners. Ihre Gefühle geben sie nicht preis, zeigen sich kühl und distanziert.

Es lässt sich leider nicht immer frühzeitig erkennen, dass das Gegenüber beziehungsunfähig ist. In der Anfangsphase vermitteln diese Menschen dem Partner das Gefühl, er oder sie stehe an erster Stelle und sie würden gerne mehr Zeit gemeinsam verbringen. Wirklich beziehungsunfähige Menschen bezeichnen sich selbst nicht unbedingt als solche. Möglicherweise sind sie sich ihres Problems nicht einmal bewusst und suchen die Fehler permanent bei anderen. So wird ein Rahmen geschaffen, in dem die Beziehung zunehmend an den Rand gedrängt wird.

Verpflichtungen wie Arbeit oder zeitintensive Hobbys fungieren als Ausreden, um sich persönlich abzugrenzen. Die vermeintlich geliebte Person wird auf Distanz gehalten. Der beziehungsunfähige Mensch schließt den Partner aus den eigenen Lebensbereichen aus, stellt ihn beispielsweise nicht den Freunden oder der Familie vor. Erklärt wird derartiges Verhalten damit, dass doch jeder seinen eigenen Lebensbereich brauche und die persönliche Freiheit wichtig sei für das Zusammensein. Für die beziehungsunfähige Person sind dies jedoch lediglich Vorwände, um sich nicht in die gefürchtete Abhängigkeit zu begeben. Es werden nicht Freiräume aufrecht erhalten, sondern Mauern aufgebaut.

Der oder die Beziehungsunfähige kann und will sich nicht festlegen. Daraus resultieren oft Verhaltensmuster, die langfristig auf ein Scheitern der Beziehung abzielen. Bewusst oder unbewusst wird der Partner belogen und verletzt. Auseinandersetzungen werden provoziert, Streitereien initiiert. Unzuverlässigkeit ist ein weiteres häufig auftretendes Symptom. Verabredungen werden nicht eingehalten, alles soll möglichst unverbindlich sein. Pläne werden entweder grundsätzlich abgelehnt oder es wird vor der Umsetzung ein Rückzieher gemacht.

Auf subtile Weise wird so der Weg für das Ende der Beziehung geebnet. Aus Angst vor Verletzungen wird präventiv die Rolle des Verletzenden eingenommen. Der beziehungsunfähige Mensch möchte dem anderen zuvor kommen. Die sich dahinter verbergende Unsicherheit kann verschiedene Verhaltensweisen auslösen, von der Launenhaftigkeit bis zur Untreue. Ein weiteres Merkmal der Beziehungsunfähigkeit besteht in übertrieben hohen Ansprüchen, die an den Partner und die Beziehung gestellt werden. Dass das Gegenüber diesen Anforderungen nicht entsprechen kann, liefert später die Rechtfertigung für das Scheitern der Beziehung. Beziehungsunfähige Menschen arbeiten häufig mittels destruktiver Verhaltensweisen einer Trennung entgegen.

Für den Partner stellt das Ganze oftmals ein Rätsel dar. Er / sie kann nicht nachvollziehen, wieso sich der andere so verhält und sich nicht mitteilt. Beziehungsunfähige Menschen sind meist emotional sehr verschlossen und nicht fähig, sich Mitmenschen gegenüber zu öffnen. Es scheint ihnen unmöglich, ihre Gefühle und Ängste zu verbalisieren. Aus diesem Unvermögen resultiert eine abweisende Haltung, die sich überaus negativ auf das zwischenmenschliche Verhältnis auswirkt. Nicht selten wechseln sich Trennungen und Versöhnungen ab, bis einer den endgültigen Schlussstrich zieht.

Die mangelhafte Kommunikation der Betroffenen verhindert in vielen Fällen, dass dem Problem entgegen gewirkt werden kann. Da beziehungsunfähige Menschen oftmals nicht in der Lage sind, ihrem Gegenüber mitzuteilen, was in ihnen vorgeht, bleibt der Partner außen vor. Daher ist der erste Schritt zur Lösung des Problems, dieses überhaupt zu erkennen und zu thematisieren. Schwierig ist dies vor allem, wenn die Ursachen der Beziehungsunfähigkeit in der frühen Kindheit liegen.

Wenn es in den ersten Lebensjahren an Liebe und Fürsorge mangelt, setzt sich dieser Zustand im Unterbewusstsein fest. Ein solches Defizit hat Einfluss auf das gesamte Leben und lässt sich nicht so einfach abschütteln. Es erfordert vor allem Zeit und die Geduld beider Partner. Ist die Beziehungsunfähigkeit nicht in der Kindheit begründet, sind oft vorangegangene Partnerschaften die Ursache. Verletzungen und Enttäuschungen können sich zur Bindungsphobie entwickeln. Diese Erfahrungen lassen sich oft leichter aus eigener Kraft aufarbeiten, da die Ursachen einfacher identifiziert werden können.

Wer den Verdacht hat, beziehungsunfähig zu sein, sollte dies nicht als Gegebenheit hinnehmen, sondern sich an die Lösung des Problems machen. Darüber zu sprechen ist schwierig, aber nicht unmöglich. Sich selbst und den potenziellen Lebensgefährten mit den Tatsachen konfrontieren ist notwendig, um sich aus der fortlaufenden Spirale missglückender Beziehungen zu befreien. Ängste müssen erkannt und benannt werden.

Nur so hat der Partner die Möglichkeit, Verständnis aufzubringen und Unterstützung zu geben. Ist die Liebe groß genug, besteht die Chance, langsam zu lernen, eine Beziehung zu führen. Kleine Schritte, Verständnis und intensive Gespräche sind nötig, um Fortschritte zu erzielen. Professionelle Hilfe ist oft unerlässlich und eine gute Möglichkeit, sich dem Problem zu nähern. Unterstützende Beratung, Ursachenerforschung und Aufarbeitung helfen dabei, beziehungsfähig zu werden.

Der Weg aus der Beziehungsunfähigkeit ist kein leichter. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der den Beteiligten einiges abverlangt. Doch am Ende steht die Aussicht auf eine glückliche Partnerschaft mit Zukunftsperspektive.

In unserem E-Book erklären wir, wie Beziehungsunfähigkeit und Bindungsangst zustande kommen und wie man effektiv dagegen vorgehen kann. Darüber hinaus enthält unser E-Book drei echte Erfahrungsberichte von Männern und Frauen, die ihre Bindungsangst erfolgreich überwunden haben. Hier erfahren Sie mehr darüber.

41 Kommentare

  1. Michael Mustermann 26. Februar 2011 at 17:58 - Reply

    Vielen Dank für diesen Artikel. Allerdings fehlen mir noch die Quellenangaben, bzw. der Beruf des Verfassers. Wer hat diesen Artikel verfasst? ein Psychologe, ein Jurnalist?

    es wäre schön, wenn wenn wir das noch erfahren könnten

  2. Peter 19. Juli 2012 at 10:57 - Reply

    Vielen Dank für den interessanten Artikel, dieser hat mir die Augen geöffnet. Ich habe vor 2 Monaten eine Frau kennengelernt, mit der ich mich bereits ein paar mal getroffen habe. Obwohl wir uns gut verstehen und viele Gemeinsamkeiten haben ist sie sehr abweisend wenn die Gespräche in Richtung Beziehung etc. gehen. Ich konnte das Verhalten bisher nicht nachvollziehen und habe die Fehler immer bei mir gesucht. Ich denke das war falsch, denn es gibt einfach beziehungsunfähige Menschen. Meiner Meinung nach kommt man aber so nicht auf die Welt, sondern dies ist meistens auf vergangene (schlimme) Beziehungen zurückzuführen, sodass sich ein Mensch so verschließt, dass er gar nicht mehr die Möglichkeit sieht eine neue Beziehung einzugehen.

  3. Gast 27. Juli 2012 at 11:32 - Reply

    Dieser Artikel ist überaus aufschlussreich. Ich habe gerade eine Beziehung zu einem beziehungsunfähigen Mann beendet. Wir haben uns in Freundschaft getrennt da seine Reaktionen irgendwann so unverständlich waren das ich noch nicht einmal mehr wütend reagieren konnte sondern nur noch mit Unverständnis. Das Heranziehen wechselte sich so schnell mit dem Wegstossen immer schneller ab. Dieses Wechselbad der Gefühle ist für einen “normalen, beziehungsfähigen” Menschen unerträglich und nicht erklärbar, sogar extrem verletzend. Seit der Trennung kann ich wieder schlafen und werde langsam ruhiger. Es war zwar ein sehr schwerer Schritt da wir uns sehr mögen jedoch wirkt sich das Verhalten eines beziehungsunfähigen Menschen auf die Dauer auf den Partner verheerend aus. Man zweifelt an sich, seinen Gefühlen und Reaktionen und hinterfragt sich ständig. Nach wunderbaren Abenden/Nächten mit inniger Zweisamkeit war ich nich sicher am nächsten Morgen eine e-mail oder einen Anruf zur Beendigung der Beziehung zu bekommen. Der Wunsch nach Partnerschaft wurde geäussert nur um 2 Minuten später zu beteuern “das man ja keine Beziehung wolle”. Diese Menschen sind innerlich zerrissen und verletzt was ich persönlich auch auf vorhergehende Beziehungen zurückführe.

  4. Anonymous 5. August 2012 at 21:31 - Reply

    hallo ich habe gerade einen tollen Mann kennengelernt,was das körperliche angeht ist er sehr locker aber wenn es um Gefühle geht macht er direkt zu er sagt er kann keine Gefühle zeigen oder haben, ich denke er wurde sehr verletzt wie kann ich es schaffen ihn dazu zu bekommen sich zu öffnen und liebe zuzulassen. Ich liebe ihn und würde alles dafür tun ihm die liebe wiedersehen zu lassen, nur wie ?

  5. Anonymous 6. August 2012 at 15:21 - Reply

    Ich bin geradezu erschüttert, wie sehr dieses “Bild” auf mich passt. So oft lerne ich nette Menschen kennen und merke, sobald eine gewisse Vertrauensbasis aufgebaut wird, werde ich zänkisch, bereue es, kaum dass der Partner dies akzeptiert, beginne ich wieder zu streiten. Und sehne mich doch sehr nach einer guten Beziehung. Es ist ein Teufelskreis, aus dem man nicht herauskann.

  6. kurai 20. August 2012 at 23:44 - Reply

    wow… nachdem ich gerade wieder einmal eine beziehung in den sand gesetzt habe und mit meinen 24 jahren schon ein paar wunderbaren menschen ganz grausam durch abstoßen, heranziehen, nicht wissen was mit mir los ist, warum mich blödsinn so tierisch aufregt, etc, die herzen gebrochen habe und selbst danach tagelang weine habe ich gegoogelt und bin hier gelandet… ich habs ja schon geahnt. aber nicht wahr haben wollen, die schuld bei meinen partnern unfairer weise gesucht obwohl ich wusste das ich spinne… die utopischen ansprüche zb sind sehr passend. ein prima vorwand das eine beziehung letztendlich scheitern muss… an meinen ex-freunden kanns nicht liegen, meine eltern waren sehr liebevoll und ich ein fröhliches kind. es wurde anstrengend als mein bruder geboren wurde, er ist drei jahre jünger. er war oft krank und meine mom kümmerte sich um ihn und mein vater hatte zu der zeit zwei jobs und war fast nie daheim. ob das schon für so weit reichende folgen ausreicht? ich weiß es nicht. ich rede eigentlich gerne über meine psyche und analysiere vor allem andere menschen unheimlich gern und erstaunlich genau. nur mir selbst gegenüber bin ich leider oft nicht ehrlich genug und bin ständig zwischen hass auf mich, meine art, mein erscheinen und stolz über charakterzüge hin und her gerissen. es ist schwer sich wircklich aufzuraffen um sich hilfe zu holen wenn man sich selbst für intelligent genug hält das eigentlich hinbekommen zu müssen… für mich persönlich ist es unvorstellbar mit jemandem zusammen zu kommen der davon weiß, aus angst davor er könnte mich dominieren.. dabei sehne ich mich nach ner schulter zum anlehnen. was jetzt nicht angesprochen wurde, das schlägt sich auch im sexualbereich nieder, oder? ich taumel immer in verschiedenen rollen… einerseits will ich einen starken mann, andererseits darf ich auf keinen fall das gefühl bekommen gedemütigt zu werden. der mittelweg is hart zu finden *g* ich weiß nicht ob euch das überhaupt interessiert, aber vielleicht erkennt sich ja noch wer wieder… irgendwelche armen menschen die genau so krank und bescheuert und völlig … ja.. völlig unbeholfen irgendwie, obwohl sie doch wüssten wies gehen sollte… denken und sich in ihren eigenen gehirnwindungen verlaufen… mfg

  7. Sunny 30. August 2012 at 22:02 - Reply

    Wie gut ich das kenne. Wer kann betroffenen Person helfen und wie? Gibt es bestimmte Kurse?

  8. Sunny 31. August 2012 at 08:04 - Reply

    Hallo “Kurai“!
    Dein Geschriebenes kommt mit vor, wie die Kopie eines (meines) Fotos. Genau wie Du, habe auch ich die selben Probleme.
    Ich lerne jemanden kennen, bin zunächst sehr interessiert und happy. Dann kommt es irgendwann zu einem Treffen. Entweder bin ich schon beim ersten Sehen total gestresst, nach ein paar Wochen oder nach wenigen Monaten. Eher führer als später, bin ich so sehr gereizt und suche förmlich den Streit mit dem Partner, nur um die Beziehung so schnell und so einfach wie möglich zu beenden. Nach dem “Aus“ fühle ich mich zwar befreit, jedoch deprimiert mich jede neue Trennung von mal zu mal mehr.
    Ich bin gerade mal 21 Jahre jung, aber habe schon jetzt Angst, das Leben alleine meistern zu müssen…Angst davor, nie eine richtige Beziehung über einen längeren Zeitraum führen zu können, dem Partner zu vertrauen, jemanden an seiner Seite zu haben.

  9. sophie 17. September 2012 at 19:50 - Reply

    Vermutlich leide auch ich an Beziehungsunfähigkeit. Meine Beziehungen dauern im Schnitt 1,5 Jahre…danach wird abserviert weil ich dann erst die vielen Fehler sehe die der Mensch hat. Ich war immer auf der Suche nach der “Perfekten Beziehung”, der perfekten Liebe, die es wohl nur in meinem Kopf gibt. Ich bin auf der Suche nach Illusionen, auf der Jagd nach den Schmetterlingen…und kaum sind sie weg, bin auch ich weg. Ich erkannte langsam dass es krank ist und an mir liegt. Ich habe nun wieder einen Partner, doch hier waren die Schmetterlinge schon bald mal weg, obwohl er, im Gegensatz zu den vorigen Partnern sehr einsichtig, lieb, sorgvoll, romantisch,… ist…jemand mit dem man wirklich reden kann, was unternehmen kann und wo eine ehrliche Beziehung möglich ist. Doch mir funken meine Illusionen immer dazwischen. Ich suche förmlich Fehler an ihm. Meine Bilder im Kopf erzählen von einem lässigen Typen, der …ich kann es nicht mal in Worte fassen, es ist einfach ein Gefühl…und es hat schon so viel zerstört. Ich weiß nicht was ich will und ich habe auch keine Ahnung wer mir helfen kann. Ich selbst halte mich immer für einen so guten Partner, aber im Grunde bin ich ein Egoist. Das sehe ich mittlerweile (bin jetzt 30) . Weiß auch nicht wie ich da rauskomme und wie es weitergeht. Ich möchte mich trennen aber irgendwie dann wieder nicht. Er hat erkannt dass ich immer davon laufen möchte, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Hatte zuvor nie viel Streit in Beziehungen…habe mich immer sehr angepasst. Zu sehr. Gab mich immer selbst auf. Dies versuche ich jetzt anders zu machen aber es ist so schwer. Ich weiß gar nicht was Liebe ist.

  10. Katharina 20. September 2012 at 15:37 - Reply

    Ich bin erschüttert.
    Dieser Artikel beschreibt in schlimmen Phasen mein Innerstes.
    Ich muß dazusagen, dass ich Borderlinerin bin (allerdings ohne den Drang, mich zu verletzen) und immer wieder feststelle, dass dieses Verhaltensmuster einerseits von gewünschter Nähe – und kaum, dass es mir zu eng wird, ich das Gefühl habe, jemanden zu nah an mich herangelassen zu haben- später in brutale Distanz übergeht.
    Mein verletzendes Verhalten hat schon so manchen Ansatz einer Beziehung im Keim erstickt.
    Allerdings habe ich nicht vor, das weiter hinzunehmen und habe mir jetzt professionelle Hilfe genommen. Meine Therapie beginnt in ein paar Tagen.

  11. kurai 7. Oktober 2012 at 21:51 - Reply

    inzwischen habe ich auch festgestellt das ich borderlinerin bin. aber das ändert nicht besonders viel, beziehungsunfähigkeit in den griff zu bekommen ist nicht einfach

  12. karin 26. November 2012 at 11:25 - Reply

    hallo Ich habe meine Beziehung zerstoert durch meine regelrechten aussetzer. Kaum ging es mir in der Beziehung gut dann habe ich angefangen zu streiten,nun hat mein Freund mich rausgeworfen mit recht, bin ich vieleicht auch beziehungsunfaehig

  13. dana 26. November 2012 at 22:27 - Reply

    hm…
    ich bin weiblich, 37, hübsch, witzig, habe viele freunde…bin seit 16 jahren single…ich kann jeden einzelnen satz dieses artikels unterschreiben…und frage mich ob ein teil von mir bereits verkümmert ist, ohne es zu bemerken.

  14. Carina 27. November 2012 at 09:59 - Reply

    Ich habe mir das Beziehungsratgeber.de E-Book gekauft und möchte mich dafür bedanken! Der Inhalt hat mir sehr dabei weitergeholfen meine Ursachen für Beziehungsunfähigkeit zu erkennen und Lösungswege zu beschreiten! 1000 Dank dafür!!!

  15. unwichtig 29. November 2012 at 07:36 - Reply

    Auch ich erkenne mich in diesem Artikel wieder, teilweise aber auch meinen Freund, obwohl es dann doch nicht an ihm liegen kann, denn er hatte immerhin eine sehr lange Partnerschaft und zwei erwachsene Kinder. Ich bin 44 und weiblich. Teilweise führe ich mein Verhalten auf meine bipolare Störung zurück (manisch -depressiv). Auch ich suche nach dem idealen Partner, fühle mich bei jeder Kleinigkeit nicht ausreichend geliebt und dadurch werde ich sehr unfähr und unterstelle meinem Partner dass er mich nicht liebt und kritisiere alles, was ich an ihm nicht mag um mich dann überlegen zu fühlen. Hinterher bereue ich mein Verhalten. Habe wieder große Angst vor dem Alleinsein, gerade weil ich gerade in eine neue Stadt gezogen bin, in der ich noch keine neuen Kontakte aufgebaut habe. Im Moment führe ich meine Beziehung, die gerade mal zwei Monate frisch ist, auf komplizierte Lebensumstände des Partners zurück (Arbeislosigkeit und keinen festen Wohnsitz in Form einer eigenen Wohnung, extrem wenig Geld) Meine Hoffnung ist noch, die Änderung der Lebensumstände und ob ich dann vielleicht doch beziehungsfähig bin. Ich bin gespannt, wie es ausgehen wird

  16. skavi 2. Januar 2013 at 20:31 - Reply

    meine güte, kurai, sunny, sophie und katharina sprechen mir aus der seele. allerdings bin ich immer fest davon überzeugt, dass mich im grunde genommen niemand verdient hat und dass ich alleine sicher am besten zurecht komme. probleme in meiner kindheit hatte ich auch nicht, die war wirklicht recht unbeschwert. bei mir besteht auch verdacht auf borderline, aber von solchen psycho-diagnosen will ich eigentlich nichts wissen. ich weiß ja schließlich, wer ich bin und was ich will. wahrscheinlich ist genau das das problem, dass ich das aber jemals ändern werde, ist eher nicht anzunehmen. schade, ich weiß…

  17. Karola 23. März 2013 at 06:17 - Reply

    Ich habe ein Kind von einem Mann, den ich als beziehungsunfähig einschätze. Es zeigt dieselben Verhaltensmuster wie er, obwohl sie nicht gemeinsam aufgewachsen sind. Dh. Ich habe mich getrennt, als das Kind ein Jahr alt war. Es hat große Probleme mit Menschen, grenzt sich in der Familie ab und hat Schwierigkeiten mit Klassenkameraden und Freunden. Hat Depressionen und wird bereits ärztlich behandelt.
    Ich schließe daraus, dass eine Veranlagung vererbt wurde und nicht erworben. Ob das wohl möglich ist? Und ob eine Therapie hier anders aussehen müsste?

  18. Rob 6. April 2013 at 06:47 - Reply

    Habe nach einem 2 ten versuch nun das handtuch geworfen weis auch das sie dieses problem hat aber sie total eine wand aufgezogen und ich kann ihr nicht mal irgendwie zur seite stehen da sie völlig blockiert.
    Ich hatte keine andere wahl als mich selbst zu distanzieren!
    Sehr schade da ich nicht nur sie sondern auch ihre 5jährige tochter sehr in mein herz geschlossen habe was im übrigen auf gegenseitigkeit beruht, ich denke es ist für mich die vernünftigste lösung da ich überhaupt nichts machen kann.
    Sie bestätigte mir was für ein wertvoller mensch ich bin und auch für ihre kleine aber was nützts ….alle beteiligten sind nun traurig ??? sehr schade ich war seit jahren wieder einmal kurze zeit wieder mal sehr glücklich aber bin zugleich auch dankbar das erlebt zu haben.
    Manche menschen haben nicht einmal das…..
    Lg Rob

  19. Miriam 26. April 2013 at 18:50 - Reply

    Jetzt, wo ich den Artikel gelesen habe, bin ich ziemlich verwirrt, denn Einiges von dem Artikel trifft auf mich zu: Fehler in Anderen förmlich zu suchen, Gefühle verbergen, Freiheit ist das Wichtigste, sich in eigene Projekte (Hobby, Arbeit) stürzen, statt sich mit Anderen zu befassen,
    vor allem aber stoße ich jeden ab, der nur annähernd so etwas wie eine Beziehung von mir will, oft stoße ich sogar Freunde vor den Kopf.
    Aber andererseits, trifft Einiges nicht zu, zum Beispiel bin ich nur selten egoistisch, und meine Kindheit verbrachte ich in einem behüteten Zuhause.
    Doch ist es möglich dass so etwas, es fällt mir sogar schwer dieses Wort nur zu schreiben, wie Beziehungsunfähigkeit, andere Wurzeln hat, zum Beispiel Mobbing, Ausgrenzung,…
    oder bilde ich mir nur ein das diese Beziehungsunfähigkeit auf mich zutrifft, und bin sozusagen ein Hypochondor?
    Naja, habe diesen Kommentar eigentlich nur geschrieben um meeeinnne Gedanken zu ordnen, und Klarheit zu schaffen, vielleicht bin ich ja doch eine Egoistin. *gg*

    Die vorigen Kommentare waren übrigents sehr interessant!

  20. niko 2. Mai 2013 at 21:51 - Reply

    Der Beitrag ist sehr interessant. Ich bin über 20 Jahre verheiratetet und das Verhalten meiner Frau zieht sich wie beschrieben ähnlich durch unsere Ehe. In einem Kommentar schreibt jemand, das Verhalten eines beziehungsunfähigen Menschen würde sich verheerend auf den Partner auswirken. Das kann ich bestätigen. Ich kann nur jedem von so einer Beziehung dringend abraten, denn diese kann den noch gesunden Partner aufgrund seiner Liebe in eine tödlich endende CO-Abhängigkeit ziehen. Ich selbst habe dieses Auf und ab 1000e Male mitgemacht und bin nach ca. 15 Jahren schwer krank geworden, totaler neurologischer Zusammenbruch meines Nervensystems mit der Diagnose MS! Das war alles andere als lustig. Heute 6 Jahre später habe ich mich einigermaßen gesundheitlich und psychisch stabilisiert.
    Ich möchte nicht unterschlagen, dass meine Frau extrem kritisch ist, fast alles verneint was thematisiere, also fast immer eine konträre Meinung zu meiner einnimmt, was mir nicht selten das Gefühl gegeben hat, dass sie mich bloß zu Tode quälen will. Ein schönes Gemeinschaftsgefühl gibt es nur selten und dann für Minuten. Schon eine halbe Stunde später kann es sein, dass Sie mich gefühllos anfährt, wegen einer Nichtigkeit.
    Sie gönnt sich nichts, trägt die alte Kleidung der pubertierenden Söhne von Arbeitskolleginnen auf. Ich wünsche mir mal eine Frau, die sich auch mal für mich schick macht, mal Röcke und auch mal hohe Schuhe trägt. Doch sie wählt als 50 Jährige Kleidung, die selbst meine 73 jährige Mutter noch nicht mals anziehen würde. Sie hat eine top Figur und tolles Haar, ist ein sehr gutaussehender Typ und verhüllt ihren schönen Körper, so dass ich verzweifelt anderen Frauen nachsehen muss, und immer trauriger und verbitterter werde. Es ist zum heulen.
    Sie geht in 10 Jahren 10 Schritte vor und dann 9 zurück – hinkt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung hinterher. Ich bleibe dabei auf der Strecke, da ich mich weiterentwickeln möchte und dies auch tue. Habe in den letzten 6 Jahren rund 80 Bücher aus dem Bereich Therapie, Analyse, Paarbeziehung bis hin zu spirituellen Sichtweisen gelesen. Mein Leben sehe ich ganzheitlich von aussen und ich sehe, wie sie sich bei den einfachsten Sachverhalten selbst total im Weg steht und sich blockiert. Das betrifft Gefühle, die sich kaum rauslassen kann – unter dem Deckel gären unbändige Trauer, Wut und Verzweiflung, doch sie ist nach aussen diszipliniert und gefasst. Das bringt mich um. Ich sehe auch mein Leben dahinschwinden weil ich sie so sehr liebe und weil ich ein Mensch bin, der schwer alleine leben kann, ich bin sehr lebendig, meist guter Laune, humorvoll und zum Pferde stehlen bereit, und brauche ein Gegenüber, mit dem ich interagieren kann, um gemeinsam Spass zu haben und sich gemeinsam weiterzuentwickeln.

    Ich wurde vor 25 Jahren von meiner Ex gewarnt, meine heutige Frau sei ein seltsamer Mensch, – aber sie konnte das nicht spezifizieren.
    Die Ursachen sehe ich in Ihrer Kindheit (früher Tod des Vaters, dann emotionaler Missbrauch durch Mutter und älteren Bruder). Sie hat ein ausgeprägtes Trotzverhalten und will nicht Frau werden sondern Kind bleiben, ist selbst Mutter eines fast 30 jährigen Sohnes, den Sie als Partnerersatz gegen mich hat agieren lassen. Hier ist eine ganz böse Nummer abgelaufen, bis ich total fertig schließlich mehrmals im Krankenhaus lag. Mein Körper reagierte auf dieses unmenschliche Umfeld mit massiver Psychosomatik, bis hin zum Empfinden an einem Herzinfarkt zu sterben.

    Ich kann nur vor diesen Menschen warnen, denn sie ziehen den Partner oft in einen tiefen Sumpf. Sie verwenden alle Energie auf manischen Aktionismus und auf die eigene Zerstörung. In der Familie meiner Frau sind alle Kinder und auch Enkel Extrem-Persönlichkeiten. Alkohol spielt eine große Rolle; er und die Nikotinsucht dient bei den männlichen Betroffenen zur Betäubung des emotionalen Schmerzes, der durch die Selbstverleugnung der eigenen Gefühle entsteht.

  21. Sunshine 18. Juni 2013 at 15:15 - Reply

    Danke für diesen Artikel und die Kommentare!! Ich habe gerade eine Beziehung hinter mir und habe das Gefühl, dass mein Ex-Partner oben beschrieben wird. Diese Wechselspiel aus Nähe und dem Schaffen von maximaler Distanz (und wehe ich ertrage das nicht klanglos – dann klammere ich) hat mich so viel Energie gekostet. Diese sinnlose Provokation von Streit und immer ist klar, wer ‘schuld’ ist… Das systematische Ebnen des Beziehungsendes…

    Es tut mir leid für ihn – er jagt seit Jahren Mrs. Perfekt hinterher, ist zu Beginn einer Beziehung immer soooo glücklich gewesen, um sie dann schnellstens wieder abzuservieren. Ich hatte die naiven Gedanken, es würde bei uns anders werden. Viel gelernt, viele Federn gelassen – mein Leben geht weiter!

  22. EinfachIch 19. Juli 2013 at 09:10 - Reply

    Hallo zusammen,

    ich bin wahnsinnig schockiert aber auch erleichtert!
    Ich bin seit bisschen mehr als 1nem Jahr mit meinen Freund zusammen. Schon nach der 1sten Woche wurde alles seltsam…..einfach nur komisch.
    Es ist so kompliziert zu erklären was los ist und ich versuche fast schon seit Anfang der Beziehung herrauszufinden was los ist und fühle mich hilflos, verzweifelt fast schon gestört, weil ich bis zu diesem Artikel dachte das ICH die jenige bin die alles wohl verkehrt mache, zu viel erwartet, mir wohl ständig alles einbilde.
    Ich Liebe ihn über alle Maßen und habe auf verschiedenste Art und Weisen versucht ihm entgegen zu kommen, ihm zu “helfen”, die Beziehung zu retten.
    Wir wollten unserer Beziehung mit einer Paartherapie helfen, wir wissen auch nicht genau warum er so ist, geschweigedenn was sein Problem ist leider bekommt man in unserer Region weder schnell noch in der Nähe einen Platz und der Finanzielle Aspekt kommt erschwärden hinzu.
    Wenn ich nicht weis was los ist kann ich nicht helfen, er lügt mich häufig an wenn er meint bestimmte Dinge könnten mich wütend machen, die Lügen sind aber eher “Hollywood Filmreif” und nicht kleine Notlügen, er ist distanziert irgendwie emotionslos, sieht das selbst aber nicht so, Zuneigung oder Aufmerksamkeit ist kaum vorhanden, er fordert alles mögliche von mir aber was mich betrifft wird abgenickt und schon ists wohl wieder gelöscht.
    Er sagt ständig er macht alles falsch, er ist ein Arschloch er hat noch nie was auf die Reihe gebracht und würde sich ständig selbst fertig machen, er möchte mir alles Recht machen und zeigen das er mich Liebt aber irgendwas hindert ihn immer dran. Das war zwar noch nicht alles aber ich kann grade keinen klaren Gedanken mehr fassen….

    Ich möchte mich nicht trennen es gab am Anfang eine Zeit wo er mir gezeigt hat das er mich liebt und glücklich war. Das wünsche ich mir zurück und weis einfach nicht wie ich das hinbekommen soll.

    Fällt er denn nach meinen Aussagen auch in den Berreich?

    (Achja und er hat von seinen Elter/Fam. noch nie gehört “hab dich lieb” oder ähnliches, keine Umarmung, kein “ich /wir sind stolz auf dich”)
    Das belastet ihn sehr, könnte das war mit seinem veränderten Verhalten zu tun haben?

    Danke schon mal
    Lg EinfachIch

  23. Christine 14. September 2013 at 21:36 - Reply

    Borderline ist eine schreckliche Krankheit,man wird Beziehungsunfähig, schwankt hin und her erst ist man euphorisch dann zu Tode betrübt.
    Ich liebe dich “du bist der schönste Mann für mich ,kurze Zeit oder Tage danach beschimpft man dann den Partner und wenn dann noch der Bordi Eifersüchtig ist ist es für dem Partner sehr schwer das auszuhalten.Ich lebe in einer Beziehung seit 7 Jahren ,es gibt auch schöne Moment mit meinem Freund.

  24. Gast Jas 17. September 2013 at 18:24 - Reply

    Auch ich bin nach 4 Jahren “Beziehung” nun von
    dem beziehungsunfähigen Mann getrennt.
    Mich hat die Hoffnung auf Änderung/Stabilisierung
    in der Beziehung unglücklich verharren lassen.
    Aber es ist ein qualvolles, sinnloses Leben,
    das man so führt. Die Trennung ist sehr schmerzhaft
    und das Schlimmste ist noch lange nicht überstanden.
    Denn die vielen offenen Fragen werden niemals
    beantwortet werden. Als bindungsfähiger Mensch
    kann man nur verzweifeln an solch einem Partner.
    Es gibt wenig Aussicht auf Besserung. Leider
    bleibt nur das Gehen als Option.

  25. anni 5. Oktober 2013 at 19:00 - Reply

    Ich erkenne mich in vieler der beschriebenen Symptome wieder.
    Vor allem hier: “Bewusst oder unbewusst wird der Partner belogen und verletzt. Auseinandersetzungen werden provoziert, Streitereien initiiert.”
    Ich kann es nicht ertragen, wenn mein Partner glücklich ist, wenn er einen tollen Tag hatte, dann provoziere ich Streit und hoffe insgeheim, er würde Schlussmachen, nur um am Ende die Verletzte zu sein und nicht die Schuldige. Schnell bereue ich jedoch den Streit und versuche binnen Sekunden unter Tränen zu schlichten, gebe meinem Partner dann unverhältnismäßig viel Liebe durch Berührungen und Worte.
    Meine Beziehungen beginnen immer recht harmonisch, voller Liebe und Zuneigung und ohne Streit. Nach 2 Jahren beginne ich dann beschriebene Verhaltensmuster zu entwickeln. Ich habe Angst, etwas zu verpassen, fühle mich in der Beziehung eingeengt. Ich glaube über alles Rechenschaft ablegen zu müssen – was ich nicht ertragen kann -, obwohl es gar nicht so ist.

    Auf diese Weise zerstöre ich die Beziehung nach und nach. Gehe dann meist auch fremd, nur um mich wieder begehrt zu fühlen und mein Ego zu stärken. Die Seitensprünge beichte ich jedoch nie. Was mir Angst macht: Ich habe kein schlechtes Gewissen, fühle mich sogar im Recht, weil mein Partner mir nicht genug Aufmerksamkeit gegeben hat und es mein Leben ist über das ich entscheiden kann. Ich habe Angst, meine Chance auf Erfahrung nicht zu nutzen und es am Ende zu bereuen, den Seitensprung nicht gemacht zu haben. Ich denke dann nur an mich, mein Partner ist mir egal.

    Wenn ich an das Kinderbekommen denke, könnte ich gleich Reißaus nehmen. Die Vorstellung, mich an ein Kind zu binden ist unvorstellbar.
    Ich glaube, dass es einen Partner nicht für das gesamte Leben gibt, sondern für Zeitabschnitte. Trotzdem male ich mir die Zukunft aus und frage mich, wie es wäre, mit meinem Partner alt zu werden, obwohl ich weiß, dass es sowieso nie dazu kommen wird.

    Ich überlege eine Paartherapie zu machen.

  26. Felix 28. November 2013 at 10:40 - Reply

    Ich habe glaube ich auch einen solchen Menschen kennen gelernt. Als Kind wurde meine Partnerin sehr früh zu ihren Grosseltern gegeben, da die Eltern noch sehr jung waren und sich um das Baby nicht kümmern konnten. Danach scheiterte ihre Ehe während sie zwei Kinder im Alter von drei und fünf Jahren hatte und erfuhr im hinterher, dass ihr Ex-Mann sie mit über lange Zeit mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Heute führt ihr Ex-Mann mit dieser ehemals besten Freundin eine Beziehung.
    Wir haben grosse Probleme wenn wir interne familiäre Anliegen besprechen. Sie stellt sich sofort vor ihre Kinder und reagiert sofort mit Abwehr oder Gegenargumenten.
    Wir haben mittlerweile ein Kind zusammen, bei diesem gibt es noch keine Konflikte, weil es sehr pflegeleicht ist. Aber sobald es um die anderen beiden Kinder geht, werde ich sofort harrsch angefahren oder bekämpft.
    Ich weiss nicht, ob es sich hier um eine Beziehungsunfähigkeit handelt, jedoch habe ich das Gefühl, das sie die Vergangenheit nie verarbeitet hat und ihre Kinder über allem stehen, sogar über dem Partner……….

  27. M. 7. Dezember 2013 at 23:59 - Reply

    Bin gerade auf diesen Artikel gestoßen und bin eindeutig einer dieser beziehungsunfähigen… ich bin 35 und war verheiratet. Im Nachhinein kann ich behaupten, dass ich noch nie wirklich im Stande war Beziehungen zu führen. Ich lerne sehr leicht Männer kennen, Männer wie im
    Bilderbuch. Jung, attraktive, intelligent, romantisch etc. Ich date sogar 10-13 Jahre jüngere und fühle mich wohl bei denen. Ich hatte bisher 5 Heiratsanträge, der letzte war am letzten Donnerstag. Meine Reaktion war “Warum ich?” kombiniert mit dem Vorschlag er solle sich was besseres nehmen … ich bin nichts besonderes, sehe langweilig aus und mein Leben ist einfach. Ich weiß nicht warum die immer das Gefühl haben mich zu fragen. Ich bin extrem egoistisch, ich behandelt die schlecht. Das was man aus den Filmen kennt über Männer wie sie mit Frauen umgehen ist nichts im Vergleich zu mir. Mich betteln die das ich in die Öffentlichkeit gehe bzw auf FB Status ändere bzw die in mein Freundeskreis hinzufüge… ich mache es nicht. Ich möchte eine normale Beziehung. Ich hasse es Nachts alleine zu schlafen. .. mit jemandem den Alltag zu bestreiten wäre super. .. gemeinsam zu sein… heute hatte ich wieder einen dieser Tage wo dramatisch der Abgang meinerseits war.. ich fühle mich schlecht – renne durch Straßen und verfluche jeden der mit als Paar über den Weg läuft. ..ich weiß das es an mir liegt aber ich weiß nicht wann ich es schaffe zu ändern. .. warum wir so sind wie wir sind gibt es Gründe. .ich wünsche nur jedem hier das er den Weg da rausfindet. Ich bin schon so weit das ich nicht mehr daten möchte um mich in meine einsame Unabhängigkeit zu wiegen.

  28. jelena 15. Dezember 2013 at 21:40 - Reply

    Bitte,gebt mir einen einzigen Tipp wie soll ich einmal in meinem Leben eine Beziehung aufrechterhalten?Ich habe so viele gute und begehrte Männer “emotional ruiniert”und eine Ehe zu Ende gebracht nur weil ich beziehungsunfähig bin!Meine Sehnsucht nach einer warmen Familie ist enorm aber durch mein Verhalten wiederspiegle ich das Gegenteil!Viele Männer finden mein Äusseres wie auch mein Charakter hammer bis wir intimer werden,dann flüchten sie oder sie werden von mir weggejagt!Schlimm….Bitte,helft

  29. Anonym 17. Dezember 2013 at 13:11 - Reply

    Dem obigen Bericht kann ich nur voll und ganz zustimmen und bestätigen. Ich war nach einer gescheiterten 1.Ehe in zweiter Ehe mit einer Frau verheiratet, die alle Symptome einer Beziehungsunfähigkeit aufwies. Da wir beide schon einmal eine Scheidung hinter uns hatten, war ich damals so glücklich, mit meiner damaligen Jugendliebe endlich die Richtige für mein Leben gefunden zu haben. Wir beide wußten aus Erfahrung, wie schmerzlich eine Scheidung ist und ich habe alles daran gesetzt, es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen. Nachdem wir uns 1997 da Ja-Wort gegeben hatten, kam 1999 unser Sohn zur Welt, im Jahre 2000 haben wir unser Eigenheim bezogen und 2001 unser Jüngster Sohn.
    Ich hatte zu dem Zeitpunkt alle meine persönlichen Lebensziele erreicht und war glücklich… Allerdings habe ich immer mehr das Gefühl bekommen, mit meiner Frau stimmt etwas nicht. Sie war zeitweise sehr extrem in ihrem Verhalten – einerseits himmelhoch jauchzend, dann wieder zu tode betrübt, hatte auch keine sozialen Kontakte mehr. Eines Tages behauptete sie vehement, ich hätte tatsächlich etwas mit einer Aushilfskraft an der Tankstelle, wo ich Sonntagsabends arbeitete, angefangen. Ich habe ihr geschworen, dass dem nicht so ist und wie sie darauf komme, was sie zu diesem Glauben veranlassen würde, aber es war unmöglich, mit ihr darüber in vernünftigem Ton zu sprechen. Sie würde ja sowieso nicht richtig geliebt werden (von niemandem) und ja auch keine schöne Kindheit gehabt.
    Ein anderes Mal arbeitete ich abends noch in der Werkstatt, um eine Lamellentür zur Verkleidung des Sicherungskastens zu bauen. Dies dauerte bis ca. 21.00 Uhr und als ich dann fertig war und ins Schlafzimmer wollte, lag mein Bettzeug vor der Tür. Sie meinte, es könne ja wohl nicht sein, dass ich so lange gebraucht hätte und sie wäre schließlich auch noch da.
    Ich habe mich im Laufe der Zeit immer kleiner gemacht und nur noch für S i e gedacht und gehandelt, hauptsache i h r ging es gut. Dabei konnte ich (und auch kein anderer) dieses auf Dauer leisten. Der Zustand, dass sie unzufrieden war, belastete mich zusehends und ich mochte mir gar nicht vorstellen, dass auch diese Beziehung, wo wir uns so viel aufgebaut hatten, von ihr beendet werden könnte.
    Aber es kam, wie es irgendwann kommen mußte, Ende 2003 fühlte sie sich plötzlich zu einem 4fachen Familienvater aus unserer Nachbarschaft hingezogen, der ihr das Blaue vom Himmel versprach und ihr zu Füßen lag. Kurze Zeit später ist sie dann mit den Kindern ausgezogen und ich stand mit 40 Jahren vor einem großen Scherbenhaufen.
    Das Haus mußte verkauft werden, da ich wegen Unterhaltszahlungen den Abtrag nicht mehr aufbringen konnte. Sie sagte damals in der Trennungsphase einmal ganz salopp zu mir, dass ihr Verhalten keiner verstehen könne, nicht mal sie selbst, aber sie könne nicht anders handeln. Mittlerweile sind fast 10 Jahre vergangen, sie lebt nach 3 weiteren Beziehungen jetzt mit einem neuen Partner zusammen.
    Für mich hat sich nach dem damaligen Chaos mein Leben ziemlich verändert, denn seit einigen Jahren lebe ich mit einer Frau zusammen, die fest im Leben steht. Durch sie hat sich mein Selbstvertrauen langsam wieder entwickelt und ich bin ein neuer Mensch geworden. Denn Verständnis, Kompromißbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Liebe erwidern usw. gehören zu einer guten Beziehung, das kann ich erst jetzt richtig genießen…

  30. ANONYMAAAA 30. Dezember 2013 at 11:11 - Reply

    Ich bin seid meiner letzten Beziehung – beziehungsunfähig (6,5 Jahre auf und ab, zusammen – auseinander) …Er hat mich immer wieder verlassen und wollte ein paar Monate später wieder mit mir zusammen kommen. In dieser Zeit hat er sich jedes mal eine andere Frau geangelt, doch gemerkt, dass es nicht das richtige war und kam wieder bei mir angekrochen. Ich weiß selbst, dass ich dumm genug war, diesen Mann immer wieder zurückzunehmen. Haben zum Schluss auch zusammen gewohnt. Ich habe diesen Menschen nur unfassbar geliebt, mehr als mich selbst. Dieser Mensch war/ist mehr als beziehungsunfähig.
    Was nun aber das krasse ist…dass ich genau seine Züge angenommen habe…sprich ich bin seitdem die, die beziehungsunfähig ist. Wir sind seid über einem Jahr nicht mehr zusammen. Er ist einige Monate nachdem wir getrennt waren mit einer Frau zusammen gekommen, die er vorher schon kannte und ist soviel ich weiss auch weiterhin mit ihr zusammen…und ICH…
    hab mehrere Männer kennengelernt…manche davon fand ich auch richtig toll…konnte mich aber nie fest binden. Habe diese meistens nur abends getroffen…bin dann am nächsten morgen aufgestanden, habe mich angezogen und bin einfach gegangen. Hatte mit mehreren Männern gleichzeitig Kontakt. Und selbst wenn einer von Ihnen dahinter kam und den Kontakt zu mir abbrach..war mir das völlig egal. Irgendwie sind sie mir alle egal. Versteht das wer?
    Irgendwie traurig wenn ich so darüber nachdenke.
    Ich weiß absolut, dass das nichts mit meinem Ex in der Hinsicht zu tun hat, dass ich immer noch etwas für Ihn empfinden würde. Da selbst er mir egal is. Es ist so als würde ich diese Männer einfach nur alle “benutzen” (tut mir leid dass ich das jetzt so schreiben muss) …
    Ich genieße die gemeinsame Zeit aber am nächsten Morgen habe ich immer das Gefühl ich müsste wieder los und es wäre schon zuviel, dass ich über nacht da war oder so…
    Ich weiß selbst dass es nicht in Ordnung ist…zumal sich alle samt immer in mich verlieben…nur ich leider nicht.
    Ich verhalte mich dann auch so abweisend zum teil…dass ich innerlich hoffe..er hat kein Bock mehr mich zu daten.
    Ich möchte irgendwie nichts empfinden…nicht fühlen…
    keine Ahnung…ich kann es selbst nicht erklären….

  31. Carsten 28. Februar 2014 at 13:39 - Reply

    Ich bin auch an so ein Exemplar geraten.
    Erst legte sie ein wahnsinniges Tempo vor.
    Es waren wundervolle 3 Wochen.
    Dann ging es los. Das Wort “Beziehung” würde sie ein engen. Dann kamm das Argument “Beziehungsunfähig”. Nach etwa einer Woche des hin und her hat sie es beendet.

  32. biri 23. März 2014 at 19:27 - Reply

    Bisher dachte ich, ich sei ein schlimmer Fall von beziehungsunfähigen Personen. Jedoch habe ich mich wahrscheinlich in jemanden verknallt, der noch schlimmer ist, als ich es mir hab vorstellen können. Ist das normal, dass sich eine beziehungsunfähige Person ausgerechnet jemanden aussucht, der mindestens genau so beziehungsunfähig ist?
    Er steht auf offene Beziehungen, ich nicht. Wir trafen uns an einem öffentlichen Ort und unterhielten uns sehr lange. Die Initiative ging immer von ihm aus. Man könnte fast meinen, er rannte mir hinterher.
    Seit dem trafen wir uns nicht mehr einvernehmlich. Sein Verhalten kühlte ab, wir schrieben zwar hin und her. Aber ich merkte eine Blockade. Es ging nie um das Thema Beziehung, nicht einmal über ein nächstes Date. Und das, obwohl er mir seine Nummer gegeben hatte und meine Freundin meinte, es sah für sie aus, als würde er mehr wollen.
    Dadurch, dass ich auch meine schlechten Erfahrungen gesammelt habe, ging ich vielleicht zu selten auf ihn zu. Obwohl ich oft das Gefühl hatte, wenn ich ihm schrieb, sei es zu oft oder zu schnell. Irgendwann schrieb ich ihm daher nichts mehr, es gab auch keinen Grund mehr dafür. Es schien alles gesagt zu sein. Es gab keine ausgesprochenen bzw. aufgeschriebenen Fragen.
    Ein paar Monate Funkstille. Dann sah ich ihn wieder. Ich wollte nicht, dass er merkte, dass ich ihn sah. Ich wollte nicht, dass er denkt, ich hätte nach dieser Zeit noch Interesse an ihm, damit er noch einmal die Möglichkeit erhalten hätte, mich zu verletzen. Also amüsierte ich mich mit einem anderen Kerl. Irgendwann grüßten wir uns aus Höflichkeit. An dem anderen Kerl hatte ich schon lange kein Interesse und so wimmelte ich ihn ab. Jedoch schien mich mein “Schwarm” zu ignorieren und auf Distanz zu halten. Sogar, als ich mich überwunden hatte und ihn mehrmals lächeln anvisierte. Ich weiß, dass er mich beobachtete, aber wenn ich ihn ansah desinteressiert wegblickte. Mein Stolz ließ mehr nicht zu. So verließ ich diesen Ort irgendwann, ohne mich von ihm zu verabschieden.

  33. Stina 10. Juni 2014 at 20:13 - Reply

    So erschreckend es ist, auch es zugeben zu müssen, dieser Artikel spiegelt mich und meine Verhaltensweisen vollkommen wider.
    Auf der einen Seite ist es mehr als beunruhigend und deprimierend, das ‘Urteil’ über sich zu lesen, auf der anderen aber auch eine Erleichterung, dass ich nicht die Einzige bin. Und dieser Annahme war ich seit ich denken kann.
    Anfangs bin ich noch voller Energie und Motivation und Gefühlen für den Partner und die neue Beziehung. Allerdings kann ich schon von Anfang an keine meiner Gefühle klar dem Partner gegenüber äußern. Doch nach kurzer Zeit kommt das Desinteresse, die Langeweile und der Drang, wieder etwas aufregendes und spannendes und neues zu erleben-mit einer anderen Person! Oder einfach der verflixte Gedanke, wie schön ungebunden es vor der Beziehung war, wie frei man war.
    Auch ich stürze mich voll in die Arbeit und halse mir alle möglichen Termine auf, beschwere mich zwar nach außen hin über die nicht vorhandene Freizeit, innerlich freue ich mich jedoch, dass ich diesen Stress vorschieben kann, um keine Zeit/keine konkreten Pläne mit dem Partner vereinbaren zu können.
    Nachdem dieser Status erreicht ist, denke ich oft daran, dass ich ‘gestört’ und blockiert bin und wahrscheinlich nie eine richtige Erziehung führen kann. Dieser Gedanke ist beängstigend. Aber alle beziehungsunfähigen Menschen machen das nicht mit böser Absicht, im Gegenteil, wir nehmen uns anfangs vor, diesmal alles anders zu machen, richtig. Und wünschen uns auch, dass es hält. Doch mit der Zeit kommt das alte Muster zum Vorschein und wir überlegen uns früh, welche Argumente es gibt, die Beziehung zu beenden.
    Ich hoffe, ich kann dieses Verhalten, diese ‘Krankheit’ irgendwann ablegen.
    Danke dem Autor für diesen Artikel, der mich und einige Andere widerspiegelt.

  34. Th. Hagenunger 27. Juni 2014 at 15:56 - Reply

    Nahezu alle beschriebenen Punkte zu Thema waren bei meiner Frau vorhanden. Was noch dazu kommt ist fehlende Abnabelung zu der Herkunftsfamilie von ihr. Aufgrund einer Magersucht in der Jugendzeit und einem daraus resultierenden Klinikaufenthalt in der auch ein Missbrauch stattfand wurden die Weichen in Richtung Harmonie und Konfliktvermeidung mit der Herkunftsfamilie und dortiges Wohnen gelenkt. Ergebnis mangelnde Loyalität zum Partner und Verletzungen wir oben beschrieben. Endresultat: 2 Ehen mit 3 Kindern verschlissen. Hauptsache Frieden mit der Familie und Ausenstehenden. Ich war Ehepartner Nummer 2 (16 Jahre).Jetzt Zahlemann und Söhne und neuer Lover am Start.

  35. Tom 3. Juli 2014 at 13:35 - Reply

    Nahezu alle oben im Bericht aufgeführten Punkte waren bei meiner EX-Frau (42 J.) vorhanden.
    Erweiterbar ist das Thema mit nachfolgenden Punkten:

    fehlende Abnabelung und Abgrenzung zur Herkunftsfamilie von ihr. Aufgrund einer Magersucht in der Jugendzeit, die emotionales vernachlässigen wegen einer kranken Zwillingsschwester mit Down-Syndrom als Ursache hatte, sowie Einweisung in eine Klinik in der auch ein Missbrauch stattfand wurden Weichen in Richtung Harmonie und Konfliktvermeidung mit der Herkunftsfamilie sowie dortiges Wohnen gelenkt. Ergebnis mangelnde Loyalität zum Partner gegenüber Dritten. Verletzungen wie oben beschrieben. Endresulultat: Partner (ich 51J. sowie Ehemann Nummer 1) werden abgeschoben nach 16 Jahre Beziehung davon 14 Jahre verheiratet. 2 Ehen mit 3 Kindern wurden verschlissen. Hauptsache Frieden mit der Familie und Aussenstehenden. Uberzogene Ansprüche an den Partner sowie eine Patchworksituation mit Dauergegenwind seitens der Familie die die EHE gekillt haben trotz von mir organisierter Eheberatung. Diese Frau ist mit der Familie und ihren Freunden verheiratet. Ständiges verbiegen müssen und dadurch entstandener Attraktivitätsverlust sowie überzogene Ansprüche waren hier der Beziehungskiller. Wenn man überhaupt von einer Beziehung im üblichen Sinn sprechen konnte. Ich war blind hab geklammert alle Kraft eingesetzt und wurde doch, trotz Tochter; wegekickt wie ein kaputter Fussball. Jetzt hat sie einen Neuen aus dem Freundeskreis am Start der materiell bestens aufgestellt ist und Bachelor Qualitäten besitzt.
    Mit mir wird jetzt als Zugabe noch über den Scheidungsanwalt gestritten.

  36. hallo 6. August 2014 at 07:45 - Reply

    Hallo, auch ich finde dieses Muster in meinen Beziehungen wieder.
    Ich würde gerne von anderen Erfahrungen profitieren.
    Wie kann man es besser machen?
    Ich kann man es erträglich gestalten?
    Wie kann man sich selbst regulieren um wieder die Kurve zu bekommen..

  37. Maximilian 7. August 2014 at 21:24 - Reply

    Oh Gott, ich bin eindeutig der Mensch aus dem Artikel. Hoffentlich komme ich da raus. Bei mir liegen die Ursachen in der Kindheit; wie schon gesagt wurde: Mobbing.
    Es ist das Selbstwertgefühl, das fehlt. Das führt zu Beziehungsunfähigkeit.
    Ich erfahre es immer wieder schmerzlich. Hoffentlich schaffe ich den Schritt zur Therapie !

  38. Ludmilla 10. August 2014 at 06:29 - Reply

    Auch ich habe einen solchen Mann an meiner Seite. Er sagt mir, ich sei die Liebe seines Lebens. Es war alles so schön als endlich nach 4 Jahren zusammen gefunden haben. Auf seinen Wunsch und nach langem hin und her bin ich bei ihm eingezogen. Ich war so glücklich und so wie er sagt, war er es auch. Ich habe gerade mal einen Monat bei ihm gewohnt, und schon hatte er sich neu verliebt. Dies ging 2 Monate, dann kam er zurück und meinte er habe sich für mich entschieden, ich sei der beste Mensch, der ihm je begegnet sei. Jetzt, ein Jahr später wieder das gleiche, er chattet im Internet, trifft sich mit anderen Frauen und zieht sich von mir zurück. Dies ging so weit, dass wir uns im Kreis drehen, wenn ich sage ich ziehe aus, nein das will er nicht. Er ist jetzt zu seiner Mutter gezogen und ich stehe auf dem Abstellgleis. Er will tun und lassen was er will. Die Familie die ihm eigentlich so gut gefällt ist ihm jetzt zu anstrengend. Er such die Fehler überall, nur nicht bei sich. Dabei hat er mich nervlich zwischenzeitlich so zermürbt, dass ich fast schon Hilfe benötige um aus diesem tiefen Loch wieder heraus zu kommen. Ich liebe diesen Mann abgöttisch und gehe dabei selbst zu Grunde. Er will die Beziehung beenden, gleichzeitig hält er sich ein Hintertürchen offen und meint , alles wird gut. Vielleicht komme ich ja wieder zurück, in 3 Wochen oder in 3 Monaten, ich solle doch nichts auf dem Knie abbrechen.
    Wir waren einmal in einer Paarberatung, auch dort sagt er, er weiß nicht was er will, er will auf der einen Seite zurück, auf der anderen Seite nicht. Er fühle sich wohler, so wie es jetzt ist. Dann sagt er, die Beziehung sei beendet. Im Anschluss daran will er aber wieder in die Paarberatung. Er möchte dort mal erfahren, warum er immer mit anderen Frauen chattet, sich mit diesen trifft, obwohl er das eigentlich gar nicht tun will. Also ich bin zwischenzeitlich so am Ende meiner Kraft, dass die endgültige Trennung so schwer es mir auch fällt, von meiner Seite vollzogen wird. Aber dann wird er mir die Tür einlaufen, alles wird mal wieder gut. Aber für wie lange.

  39. irene 18. August 2014 at 19:35 - Reply

    Auch ich hatte 18.Jahre so einen Mann an meiner Seite.
    Das unglaubliche ist ,das wir das alles mit uns machen haben
    lassen. Wir haben doch nur ein Leben. Ich bin jetzt in Therapie,
    denn ich will das meine Seele wieder gesund wird,und ich noch ein paar glückliche Jahre erleben darf,denn das haben wir verdient. Ich wünsche euch allen,das ihr es schafft wieder in euer Gleichgewicht zu kommen.
    L.G. Irene

  40. Sib 10. November 2014 at 11:47 - Reply

    Hallo Zusammen,
    ich sehe mich auch voll und ganz in dem oben beschriebenen Bild.
    Ich wohne in MG. Kann mir jemand sagen, ob es hier irgendwelche Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen gibt?

    Danke im voraus

  41. hm 11. November 2014 at 22:16 - Reply

    was macht man denn, wenn man unendlich verliebt ist in so jemanden, wenn man es einfach nicht wegbekommt obwohl man selbst so schrecklich herunterstürzt jedes mal?Wenn derjenige sich einfach nicht helfen lassen will?

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