Partnersuche Profil / Singlebörsen Profil

Wer sich in einer Singlebörse registriert, kann zur Selbstdarstellung ein Profil anlegen. Das Procedere kann dabei ganz unterschiedlich sein. Mal können lediglich Fragen beantwortet werden; in anderen Fällen steht den Benutzern die Möglichkeit offen, einen Freitext einzugeben. In beiden Fällen sollte darauf geachtet werden, dass es sich bei jeder Form von Internet-Präsenz um Seiten handelt, die weltweit gelesen werden können. Jede Auskunft kann von jedem x-beliebigen Menschen in Deutschland, Australien oder auf Hawaii gleichermaßen abgerufen und im Zweifel ausgewertet werden. Dem entsprechend sorgfältig sollte darauf geachtet werden, dass nur private Informationen veröffentlicht werden, über die tatsächlich jeder Mensch verfügen darf. Dazu kann es hilfreich sein, sich vorzustellen, dass die eigenen Eltern, Geschwister und Freunde diese Seiten ebenso verfolgen werden. Wenn bei diesem Gedanken bereits Zweifel kommen, ob tatsächlich alle Informationen verbreitet werden sollen, wäre es ratsam, den Freitext zu überarbeiten. Ähnliches gilt für ein Foto, das oftmals eingestellt werden darf.

Mittlerweile setzen sich verschiedene Institutionen dafür ein, dass unliebsam gewordene oder unvorteilhafte Inhalte im Internet schneller oder überhaupt gelöscht werden können. Dennoch dauert es üblicherweise sehr lange, bis Suchmaschinen einmal gefundene Informationen nicht mehr automatisch anzeigen. Das gilt gleichermaßen für Texte und Bilder. Wer sich also einmal mit einem Akt-Foto präsentiert hat, und sei es auch noch so kurz, kann nie wissen, wie viele Menschen es sich gespeichert haben. Auch entzieht es sich seiner Kenntnis, ob das Bild auf unterschiedlichen Wegen erneut ins Internet gelangt oder was mit dem Foto im Zweifel an Missbrauch betrieben wird. Je harmloser und unverfänglicher ein Bild also ist, desto geringer ist die Gefahr, dass mitunter recht peinliche Konfrontationen erfolgen könnten. Es wäre sicher sehr unangenehm, wenn beispielsweise von Seiten des aktuellen oder zukünftigen Arbeitgebers das eigene Aktfoto während des Vorstellungsgesprächs oder einer Besprechung auf dem Schreibtisch landet. Zumindest würde es diverse Fragen aufwerfen, die vermieden werden können, wenn die Wahl des Fotos sorgfältiger getroffen wird.

Grundsätzlich sollte außerdem beachtet werden, dass die Registrierung in einer Singlebörse nebst dem Anlegen eines Profils zunächst einmal lediglich der Anbahnung eines Kontakts dient. Niemand muss sofort sämtliche seiner Lebensinhalte bekannt geben, nur weil er ernsthaft auf der Partnersuche ist. Dennoch sollte der Profiltext natürlich einige Angabe zur Person und zum familiären Stand, wie eigene Kinder, enthalten. Für jemanden, der das Profil liest und seinerseits ebenfalls auf der Suche ist, spielt die Entfernung zueinander oftmals eine Rolle. Immerhin soll ja für den Fall des gegenseitigen Interesses irgendwann ein Treffen, bestenfalls mehrere, stattfinden. Zumindest das eigene Bundesland oder den Wohnort anzugeben, kann also durchaus sinnvoll sein. Weitere Informationen könnten sich auf Hobbys und sonstige Vorlieben beziehen. Sie sollten allerdings möglichst mit Humor beschrieben werden. Wer also zum Beispiel gern Tennis spielt, braucht in seinem Profiltext nicht die Regeln zu erklären. Eine lustige Begebenheit zu formulieren, kann hingegen beim Lesenden bereits das erste Lachen hervorrufen. Unnötig ist es hingegen, genaue Spielzeiten und den Platz zu benennen. Es sei denn, dass Überraschungsbesuch gewollt ist.

Vermieden werden sollte tunlichst, sämtliche Klardaten zu veröffentlichen. Bei diesen handelt es sich um die private Anschrift, die Email-Adresse, das Geburtsdatum und die Telefonnummer. Das sind Angaben, die frühestens bei ernsthaftem Interesse ausgetauscht werden sollten. Auch der reale Name gehört nicht in ein öffentliches Singlebörsen Profil. Um das zu vermeiden werden üblicherweise Fantasie-Namen gewählt. Allerdings sollten auch diese mit etwas Realitätssinn erdacht werden. Zudem sollten sie den eigenen Charakter ungefähr wiedergeben. Eine „Putzihasimausi“ erweckt automatisch den Eindruck, dass sie sehr niedlich ist und sich möglicherweise der Babysprache bedient. Schlimmstenfalls generell und unabhängig von ihrem Alter und dem ihres Gegenübers. Zudem scheint sie einen Mann zu suchen, an den sie sich vollends anketten kann. Wenn diese Eigenschaften den Tatsächlichkeiten entsprechen ist es natürlich nur fair, das sofort im gewählten Namen bekannt zu geben. Dann weiß Mann wenigstens gleich, woran er ist und kann sich freiwillig dafür entscheiden; oder eben nicht. Ähnliches gilt für die Namenswahl der Männer.

Von einem „WilderMachoHengst“ wird nicht unbedingt erwartet, dass er sich schüchtern zurück hält und kaum die Zähne auseinander bekommt, um wenigstens teilweise an einem Gespräch oder ähnlichem teilzunehmen. Auch macht eine solche Namenswahl auf Frauen, die nicht nur auf „das Eine“ aus sind, nicht unbedingt Eindruck. Wer es jedoch darauf anlegt, möglichst die gesamte Damenwelt zu beglücken und diesem Charakter tatsächlich entspricht, hat mit der Wahl eines solchen Namens natürlich alles richtig gemacht. Auch hier gilt, dass sich Frau in Kenntnis des zu Erwartenden für einen solchen Mann und ein paar Nächte mit ihm entscheiden kann oder eben nicht. Namen wie „Rubensfrau“ oder „Großer Blonder“ geben bereits Auskunft darüber, mit welcher Figur oder Größe gerechnet werden darf. Allerdings sollte sich eine Frau von 180 Zentimetern Körperhöhe bei 45 Kilo Gewicht nicht unbedingt Rubensfrau nennen und ein kleiner untersetzter Mann würde als großer Blonder lediglich in die Irre führen. Allein die Namenswahl kann also durchaus bereits ein erster Schritt sein, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen oder sie direkt abzublocken. Sie ist Teil der Selbstdarstellung im Profil bei der Partnersuche auf einer Singlebörse.

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