Schüchterne Männer verstehen und erobern

Auf der Arbeit ist er ein „Macher“, doch wie ist er privat? Auch ein „Draufgänger“ oder doch eher schüchtern? Ist der zurückhaltende Mann ein Langweiler oder hat er mehr Tiefe als ein Mann, der ganze Säle unterhalten kann?

Schüchterne Männer sind häufig Männer für den zweiten Blick. Sie kleiden sich oft unauffälliger und halten sich in Gesprächen bedeckt. Hat ein schüchterner Mann das Interesse der Frau geweckt, wird es dafür sicherlich einen guten Grund geben. Genauer hinsehen lohnt sich allemal – denn stille Wasser sind bekanntlich tief. Häufig ist es nur der berühmte erste Schritt, den ein schüchterner Mann nicht gehen mag. Ist dieser Schritt dann getan, ergreifen viele zunächst schüchterne Männer durchaus schnell die Initiative.

Zunächst aber gilt es, mehr über diesen Mann zu erfahren. Der klassische Smalltalk sollte in diesem Fall von ihr begonnen werden. Je nach Situation ergeben sich meist spontan einige interessante Themen. Im Smalltalk ist die eigene Offenheit eine wichtige Voraussetzung dafür, dass auch das Gegenüber sich öffnen kann. Wer sich so verhält, wie er sich wirklich fühlt, löst keine Irritationen aus und vermittelt dem Anderen ein sicheres Gefühl.

Also nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und erstmal vorsichtig im Smalltalk die eigenen Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringen. Kluge Fragen stellen, die dem Anderen ermöglichen, von sich selber zu sprechen. Echtes Interesse zu zeigen ist generell die beste Basis für Freundschaften und Beziehungen, nicht nur bei schüchternen Menschen.

Die Antworten auf die nahe liegende Frage, warum sich das Gegenüber gerade so verhält, sind vielfältig. Die Angst vor Zurückweisung ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Viele Männer schätzen auch ihre Wirkung und Attraktivität falsch ein. Obgleich sie eine Frau sehr attraktiv finden und das möglicherweise sogar recht eindeutig auf Gegenseitigkeit beruht, können sie es sich einfach nicht vorstellen. Wer hat nicht schon einmal dieses Aschenputtelgefühl gehabt und sich gefragt, warum gerade dieser Partner ein solches Interesse an einem hat? Hierbei ist es wichtig, dem Gegenüber klar, jedoch nicht zu direkt, die eigenen Absichten zu vermitteln. Die Gedankengänge eines schüchternen Menschen sind nicht selten ein wenig irrational.

Ist das erste Eis gebrochen, wird der Mann den nächsten Schritt in der Regel nicht wagen. Der Vorschlag für ein weiteres Treffen, ein Telefonnummernaustausch und der Anruf nach drei Tagen wird nicht von ihm ausgehen. Möglicherweise sendet er eine SMS, da er diese Möglichkeit weniger als Risiko für eine Absage empfinden wird. Er freut sich sehr auf ein Wiedersehen, gerade diese Freude aber ist es, die er nicht zerstören möchte. Also gilt es, ihn durchaus zu ermuntern und selber anzurufen. Bei dem Wiedersehen ist es wichtig, ihm das gleiche gute Gefühl zu geben wie beim ersten Treffen. Sobald es zum ersten Kuss gekommen ist, wird er die für ihn nötige Sicherheit empfinden und sich öffnen.

Letztendlich stärkt es auch die eigene Sicherheit, ein Risiko einzugehen. Viele Menschen sind jedoch nicht bereit, ihre subjektiv empfundene Sicherheit aufzugeben und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. Diese Einstellung ist sicherlich nicht besonders hilfreich und wird auch von schüchternen Menschen sehr bewusst als Problem wahrgenommen. Viele lassen eine viel versprechende Situation an sich vorbeiziehen und ärgern sich dann über ihre eigene Passivität. Das beste Rezept in diesem Fall ist, selbst aktiv zu werden. Es kann sich lohnen!

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